Bald werden die meisten Menschen in Städten Leben. Städte können die Aufgaben, die uns bevorstehen am ehesten lösen. Sie bieten die Kompaktheit in der Arbeiten, Freizeit, Wohnen und soziales Miteinander hervorragend kombinierbar ist. Unsere Lebensabläufe divergieren immer stärker von einander. Von uns fordert die Arbeitswelt eine höhere Flexibilität aber auch unsere Lebensmodelle bedürfen eben dieser Flexibilität.
Flexibilität findet nicht nur räumlich statt sondern auch digital. Sie findet aber auch räumlich statt und fordert damit eine höhere Mobilität. Das alte singuläre Mobilitätsinstrument, das eigene Auto kann diese Aufgaben nicht mehr erfüllen. Die neue Mobilität ist vernetzt, sie ist digital. Wir können es uns nicht mehr leisten, Zeit durch das Selbststeuern eines Fahrzeuges zu blockieren. Wir brauchen andere Modelle. Die Städte wieder sind gebaut. Ihr Raum ist begrenzt. Sie können nicht mehr Mobilität aufnehmen, die ausschließlich oder überwiegend durch von einzelnen gesteuerte Fahrzeuge geleistet wird. Wir benötigen eine Mobilitätswende die Wiederum neue Stadträume erfordert aber auch freimacht. Die Stadt wird sich neu erfinden.
Über diese Veränderungsprozesse wird auf Stadt und Mobilität geschrieben.
Frank Otte ist Architekt und Stadtplaner und arbeitet an diesen Veränderungsprozessen seit Jahren mit.