Tagtäglich Pendeln viele Menschen in und aus den Städten. In Ballungsräumen gibt es nicht genug Wohnraum oder man nimmt Pendelwege von und zur Arbeit in Kauf, um sich den „Traum vom Haus im Grünen“ zu erfüllen. Dabei werden oft die Wegelängen nicht richtig eingeschätzt. Fahrzeiten sind Lebenszeit und kosten oftmals Nerven. Der ÖPNV ist nicht passgenau auf das eigene Arbeits- und Freizeitverhalten zugeschnitten.
Die Stadt Osnabrück startet jetzt eine Umfrage zum Pendelverhalten: Wo wünschen Berufstätige Verbesserungen? Pendeln belastet die Umwelt und erhöht das Unfallrisiko – und ist trotzdem für viele Berufstätige alternativlos. In einer Umfrage erfasst die Stadt Osnabrück nun, wo Pendlerinnen und Pendler Verbesserungsbedarf sehen. Die Erkenntnisse sollen helfen, die Pendelmobilität in der Stadt und im Umland mittelfristig nachhaltiger und effizienter zu gestalten. In der Online-Umfrage unter http://www.osnabrueck.de/umfragen (http://www.osnabrueck.de/umfragen) können Pendelnde bis zum 17. März ihre Erfahrungen schildern und so zu einer Verbesserung der Mobilität beitragen.
Abgefragt wird unter anderem, wie sie ihren Arbeitsweg gestalten und wie gut oder schlecht ihr Hauptarbeitsplatz mit den unterschiedlichen Verkehrsmitteln – Auto, Fahrrad, Bus, Bahn, E-Scooter – erreichbar ist. Auch soll erfasst werden, inwieweit Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ein Betriebliches Mobilitätsmanagement betreiben, um ihre Beschäftigten zu unterstützen.
„Berufspendler sind für den Wirtschaftsstandort Osnabrück unverzichtbar. Der Stadt ist es deshalb ein großes Anliegen, ihren Bedarf zu verstehen und in der weiteren Planung zu berücksichtigen“, sagt Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. „Eine sichere und umweltfreundliche Mobilität macht Osnabrück alsWohn- und Arbeitsort attraktiver und zukunftssicher. Außerdem ist sie wichtig, um unser Ziel zu erreichen, bis 2040 klimaneutral zu werden“, erläutert Pötter.
Auch Brigitte Strathmann, Leiterin des Referats Mobile Zukunft bei der Stadt Osnabrück, erhofft sich von der Umfrage neue Erkenntnisse zu Motiven und Wünschen von Pendelnden: „Hinter den Pendelverkehren, die die Stadt Osnabrück täglich herausfordern, stehen Menschen mit sehr unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen. Um tragfähige Maßnahmen abzuleiten und echte Wahlmöglichkeiten für Ein- und Auspendelnde zu schaffen, brauchen wir Kenntnisse über die individuellen Rahmenbedingungen“, erklärt Strathmann.
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